Übung am Kassel Airport - Gut gerüstet für den Ernstfall

Calden, 28. Oktober 2017 – Heiß her ging es am ehemaligen Verkehrslandeplatz auf der Helikopter-Flugbetriebsfläche Süd am heutigen Tag: Gemäß Anerkennungsbescheid der Werkfeuerwehr müssen regelmäßig Rettungseinsätze auf dem Flughafengelände geprobt werden, um die Einsatzkräfte auf den Ernstfall optimal vorbereiten zu können. Eine solche Übung der Werkfeuerwehr wird alle 2 Jahre zwischen den vorgeschriebenen Großübungen der internationalen Zivilluftfahrtbehörde ICAO (International Civil Aviation Organization) durchgeführt. (Diese ICAO-Übung findet turnusmäßig wieder in 2018 statt.)

Dabei stellte sich den Übungsteilnehmern folgendes Szenario dar: ein Helikopter ist mit einem PKW auf dem Vorfeld zusammengestoßen. Durch den Zusammenstoß und daraus resultierende Explosionen wurden etwa 10 Personen im Umfeld mit teils schweren und leichteren Verletzungen geborgen und versorgt.

Insgesamt rund 80 Beteiligte waren vor Ort: Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Calden, ein Notarzt-Kurs im Auftrag des Elisabeth-Krankenhauses, Rettungsdienste, Verletztendarsteller, sowie einige Beobachter der Behörden und des Flughafens. Die Statisten wurden durch den Verein Crash-Art dargestellt und geschminkt, damit die Helfer mit möglichst realistisch anmutenden Verletzungen konfrontiert werden konnten. Pyrotechnische Effekte sorgten für zusätzliche Herausforderungen für die beteiligten Feuerwehren.

Die Simulation erstreckte sich ausschließlich auf die Flächen am ehemaligen Verkehrslandeplatz.

Der Leiter der Flughafenfeuerwehr, Alexander Emde, zog im Anschluss an die Übung ein Resümee: “Es muss natürlich noch eine detaillierte Auswertung sämtlicher Abläufe vorgenommen werden. Aber mein erster Eindruck ist, dass alle Beteiligten für ein derartiges Szenario gut aufgestellt sind.”

Flughafengeschäftsführer Lars Ernst: “Mein Dank gilt allen Beteiligten, die uns bei Wind und ungemütlichem Wetter am heutigen Tag unterstützt haben. Das sehe ich nicht als selbstverständlich an. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Einsatzkräfte, die hier zum Teil auch ihre Freizeit opfern, wäre ein solches Szenario nicht zu bewältigen. Herzlichen Dank!”

 

 

 

 

 

 

 

 

28.10.2017

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